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Teil: Einleitung 1 2 3 4 5 6 7 8 Anhang

INHALT  Rechtsgrundlage  Dank   Hinweise der Autoren  Prolog

 

  HERLU

Ulf-Karsten Schmidt

 

 

 

 

DO WHAT THOU WILT SHALL BE THE WHOLE OF THE LAW

 

Crowley

 

Inhalt

 

Rechtsgrundlage

Dank

Hinweise der Autoren

Prolog

TEIL I "1998"

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TEIL II "Ein Jahr später" 1999

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TEIL III "8 Wochen später" 1999

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TEIL IV "Die Lage spitzt sich zu" vier Wochen später

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TEIL V "Am nächsten Morgen"

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TEIL VI "Entscheidung"

TEIL VII Letzter Teil (2050)

TEIL VIII Allerletzter Teil (2099)

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Anhang

I. Dramatis Personae

II. Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlich/technischen, mystischen oder sonstigen Begriffe

III. Biblographie

 

Rechtsgrundlage

Jeder darf ‘Machtjunkies’ online lesen, downloaden, drucken, (nicht kommerziell) verschenken, eine Fortsetzung/Kritik oder z.B. Kurzgeschichten, die im ‘Machtjunkie’-Universum spielen, schreiben.

Alle Rechte bleiben bei uns, inkl. jegliche Rechte der kommerziellen Vermarktung, Filmrechte, Rechte auf Computerspiele, zukuenftige Übersetzungen, Hörspiel- und Multimedia-Rechte etc.

 

Dank

Wir danken unseren lieben Freunden, die immer noch mit uns reden, obwohl wir sie ständig mit unserem unerschöpflichen Bedarf nach kritischem Feedback und Bestätigung in Anspruch genommen haben: Anja, Martin, Renate.

Außerdem bedanken wir uns bei Michael Coslar (E-Mail: mico@gmx.net) und Peter Stadlmaier (E-Mail: stadlmaier@comnex.net) für die Zeit und Mühe, die sie aufbrachten, damit ‘Machtjunkies’ so ist, wie Sie es jetzt vor sich haben. Ohne ihre Hilfe wäre das sicher nicht möglich gewesen.

 

Hinweise der Autoren

Die folgende Arbeit ist reine Fiktion. Alle Akteure sind frei erfunden. Da die Handlung vor dem historischen Hintergrund der Jahrtausendwende spielt, kann der Leser gewisse aktuelle Gestalten und Institutionen immer noch erkennen. Wir hoffen, richtig, verstanden zu werden.

Es gibt selbstverständlich keine verschwörerischen Konzerne. Nur aus Gründen der Spannung und unter der Voraussetzung einer krisenhaften Zuspitzung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lage haben wir gewisse ungesetzliche Handlungen beschrieben. Doch sind all diese illegalen Handlungen, natürlich, frei erfunden, und von der Nachahmung ist abzuraten.

 

Prolog

Auszug aus Peter L. Toynbee "Magische und technische Aspekte der SMILE Revolution", Port Oberth, Pluto, Sol, 2099, S. 51f.

"Zurückblickend, aus einem Abstand von 100 Jahren betrachtet, erscheint uns die große SMILE-Revolution der Jahrtausendwende als eine der erstaunlichsten Begebenheiten in der Geschichte der Menschheit. Besonders, da den Hauptakteuren während der Vorgänge SMILE meist kein Begriff war oder jedenfalls keinen wichtigen Stellenwert in ihrem Denken einnahm. Die Zeit um die Jahrtausendwende war die bisher dynamischste Periode der menschlichen Geschichte, seitdem wir das Meer verlassen hatten. Die neuen Techniken der Raumfahrt, Kybernetik, Genmanipulation etc. begannen um diese Zeit ihre Dynamik und damit ihre gesellschaftsverändernde und evolutionsbeschleunigende Wirkung voll zu entfalten.

Aus der heutigen Sicht, wo die direkte Mensch-Maschine-Interaktion selbstverständlich ist, wo wir Maschinen mit künstlicher Intelligenz nicht mehr als Sklaven sondern als Partner behandeln, wo tatsächlich die Unterscheidung zwischen natürlicher und künstlicher Intelligenz unsinnig geworden ist, ist die innere Verwirrung der damaligen Menschen nur schwer zu verstehen. Damals stand man am Beginn von großen Änderungen, das wußte man. Es herrschten jedoch Angst und Beklommenheit, da damals niemand wußte, in welche Richtung das Raumschiff fliegen würde.

Heutzutage ist es eine gesicherte Tatsache, daß die Menschen durch ihre DNS in Richtung SMILE programmiert waren; heute programmieren wir uns selbst. Damals war die Tatsache eines inneren Programms unbekannt, außer bei wenigen Mystikern und Sehern, die nie großen Einfluß auf das herrschende Denken erlangten.

Die Probleme der Welt der Jahrtausendwende bestanden aus Angst vor atomarer Selbstauslöschung, aus Arbeitslosigkeit, Hunger und Analphabetentum, sowohl schon wieder in den Industriestaaten als auch noch in der ‘Dritten Welt’. Im Jahre 2000 betrug das Verhältnis des Lebensstandards und auch des Energie- und Rohstoffverbrauchs zwischen den Industrieländern und der ‘Dritten Welt’ mehr als 60 zu 1!

Es gab damals ein starkes Bewußtsein des Wandels. Man beobachtete besorgt den Verlust von ‘Ewigen Werten’ zugunsten von ökonomistischen Ideen. Der allgemeine Sinnverlust führte zu einem Gefühl der Krise. Andererseits gab es aber auch ein verstärktes Einsickern östlicher Gedanken (Neue Innerlichkeit) in den Westen und umgekehrt. Die volle Durchsetzung der Karma- und Erleuchtungsgedanken geschah jedoch erst später.

Rückblickend war ‘Überleben in Würde’ und ‘Autonomie in Sicherheit’ nur im Weltraum möglich, da die Verhältnisse auf der Erde pathologisch in primitivsten Territorial- und Statuskämpfen eingefahren waren. Erst heute wissen wir, daß damals für die Menschen die Wahl nur zwischen zwei Wegen bestand: Nuklearer Holocaust oder radikale neue Wertvorstellungen plus Besiedlung des Weltraums.

Heute ändern wir uns bewußt selbst. Wir betrachten die innere Reifung, sowie das Wachstum der Innenwelt als selbstverständliche Grundwerte unserer Gesellschaft. Die damals vorherrschende Existenzangst führte zur Unterdrückung der Fähigkeiten der rechten Gehirnhälfte, und damit auch zur Unterdrückung von Gefühlen in weiten Bereichen des menschlichen Lebens.

Nicht etwa, daß die Entwicklung von SMILE selbstverständlich gewesen wäre oder eine historische Notwendigkeit. Moderne Soziologen und Histo-Dynamiker stimmen weitgehend darin überein, daß verschiedene andere Ausgänge dieser Schlüsselkrise möglich gewesen wären, trotz der inzwischen belegten DNS-residenten Programme.

Natürlich wirkten bei dem Vorgang viele verschiedene Faktoren zusammen, historische Trends, wissenschaftliche Durchbrüche, evolutionäre Notwendigkeiten u.v.a.m..

Natürlich gab es auch starke Widerstände: Den Mächtigen konnte eine Entwicklung zu Selbstbestimmung und Autonomie aller Menschen nicht recht sein, da dieses einen Machtverlust für sie bedeuten mußte. Da das gesamte globale Dorf durch seine Struktur die Entwicklung von Suchtverhalten bei den Individuen bewirkte, und wir betrachten heute die Macht als eine der stärksten Drogen, standen vor allem die Mächtigen vor einer harten Entziehungskur.

Heute wissen wir, daß das Leben von einer noch unbekannten Vorgängerzivilisation ausgesät wurde. Von 1000 Populationen erreichen trotz Programm nur fünf die SMILE-Phase, die übrigen vergehen in Umwelt- oder Naturkatastrophen, Kriegen oder anderen Zivilisationskrankheiten.

Dennoch, gerade in derartigen historischen Kreuzungspunkten ist das Verstehen der handelnden Charaktere notwendig für das Verständnis der Situation. Z.B. sind Napoleons Hämorrhoiden und sein kleiner Wuchs genauso notwendig für das Begreifen der entsprechenden Epoche wie die Ursachen und Ziele der Großen Französischen Revolution.

In unserem Falle dreht es sich um Menschen wie Julian Henderson, Rolf Schulz, Joan Kendall, die intelligenzgesteigerten MBDV-Mutanten der ersten Generation u. a.. Dieses Buch ist ein Versuch, die SMILE-Revolution vor einem menschlichen Hintergrund darzustellen."

 

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